3 Impulse, um die Konzentration deines Kindes stressfrei zu verbessern

Anforderungen in einer Leistungsgesellschaft 

Die Konzentrationsfähigkeit ist eine so wichtige Eigenschaft in der heutigen Gesellschaft und scheint vor allem im Kontext Schule bzw. Bildung immer wichtiger zu werden. Was vor 100 Jahren noch eine einjährige praktische Ausbildung war ist heute eine Studium in 8 Semestern. Alles wird theoretischer, spezifischer und intensiver. Für Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten kann das zu einer enormen Herausforderung werden, denn es ist damit zu rechnen, dass viele dieser Inhalte oft weniger im persönlichen Interessensbereich liegen. Das bedeutet, sie  gehören zu den unliebsamen Aufgaben. 

Eine gute Konzentrationsfähigkeit ist daher so bedeutsam und es lohnt sich immer (!) hier Zeit und Kraft zu investieren, weil es eine Investition für die Zukunft ist. 

Ich möchte dir daher heute 3 Impulse mit auf den Weg geben, um die Konzentration deines Kindes stressfrei zu fördern. 


Ein Beispiel von mir persönlich: Ich habe ja u.a. Geschichte studiert. Und hier gab und gibt es Inhalte, die ich absolvieren musste und über die ich Prüfungen ablegen musste, die mich in 100 Jahren nicht interessieren würden. Zum  Beispiel: Die Machtstrukturen des römischen Reiches in Afrika im keine Ahnung wievielten Jahrhundert – was für ein Scheiß. Erstens fand ich es stinklangweilig und zweitens konnte ich meinem Gehirn auch nicht verklickern, weshalb es diese Inhalte für wichtig erachten sollte. Trotzdem musste ich es lernen und dazu musste ich eine Menge Konzentration aufbringen….

Challenge: 3 wichtige Elemente zum Thema Konzentrationsfähigkeit verbessern

Und kleiner Hinweis an dieser Stelle: Ich hab es nun schon ein paar Mal in deine Richtung geschickt und ich hoffe du hörst das Universum. Am 31.01. also am kommenden Montag schon – startet meine Challenge zum Thema Konzentration verbessern. Eine 3 teilige Videoreihe und ich teile mit dir dort 3 Elemente, die es unbedingt braucht, damit du die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes verbessern kannst. Die Challenge kostet dich keinen Cent und du kannst dich ganz einfach mit deiner E-Mail Adresse anmelden.


So, weiter im Programm: Es wird auch für dein Kind in der Schule immer wieder Situationen und Inhalte geben, die nicht mit dem persönlichen Interesse oder Nutzen einhergehen. Und insbesondere in solchen Situationen verabschiedet sich die Konzentration ja sehr schnell und mag auch nicht so recht wiederkommen. Wohingegen die Konzentration bei Interesse sehr gut ist. 

Ich möchte dir heute daher 3 Impulse oder Ideen mit auf den Weg geben, wie du als Mama die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes fördern kannst, ohne dass es auch für dich in totalem Stress endet. 

Und mir ist es vorab noch ein Anliegen zu betonen, dass es bei manchen Kindern auch so ist, dass ihr Selbstwertgefühl total unter der schulischen Situation leidet. Denn auch, wenn sie mit dem Begriff Konzentration so einmal auch noch gar nichts anfangen können, so bekommen sie doch überall gespiegelt, dass sie in diesem Punkt irgendwie nicht genügen und dass ihre Schwäche ihre Persönlichkeit definiert. Oder im selteneren, umgekehrten Fall: Sie nutzen ihre Schwäche als Vorwand oder Ausrede, um unliebsame Situationen zu vermeiden. „Ja, aber ich kann mich nicht so gut konzentrieren, deswegen reicht das so, deswegen muss ich nicht mehr machen.“ 

Beides ist totaler Quatsch. 

Auch und vielleicht sogar insbesondere Kinder mit Herausforderungen im Bereich der Konzentration haben so ein vielseitiges Interesse und tolle Stärken. Und das ist auch einer von 3 Ansätzen, um jetzt den Bogen zum Titel zu schlagen, den ich dir heute vorstellen möchte: 

Idee 1: Nutze die Stärken, um die Konzentration zu verbessern und werte Konzentration niemals ab

Du kannst mal in dich gehen und überlegen, was dein Kind so richtig gut kann. Lego bauen, malen, Sport? Egal was es ist. Beobachte es einmal bei dieser Tätigkeit. Gehe vielleicht mal mit ihm zusammen in diese Tätigkeit rein, unterhalte dich mit deinem Kind darüber und zeige Interesse. Lass dir vielleicht auch etwas erklären oder zeigen. 

Du kannst das Ganze gerne verbal begleiten und du sagst: „Mensch, cool. Wie du Bescheid weißt. Das wusste ich ja alles noch gar nicht. Dein Wissen ist da ja wirklich riesig.“ Oder du sagst: „ Ich sehe du bist so geduldig und kreativ wie du da mit deinen Legosteinen spielst oder malst. Ganz konzentriert bei der Sache.“ 

Sag deinem Kind das so und gerne noch positiver. 

Ich erlebe es nämlich so oft, dass Konzentration bei Dingen, die gerne gemacht werden, im Spiel, im Hobby per se erst einmal abgewertet werden. 

„Ja, aber das macht er ja auch gerne…“ 

Aber warum tun wir das? Unterm Strich ist es doch zuerst gar nicht wichtig, ob eine schöne Aufgabe dahinter steht. Es ist nicht weniger wert, nur weil es Spaß macht. Leider aber bewerten wir oder unsere Gesellschaft diese Leistung anders, weil man damit aber auf den ersten Blick nicht so weiterkommt als mit einer guten Anpassung und Konzentrationsleistung in allen schulischen Fächern. 

Unterm Strich aber, weißt du doch: Grundsätzlich besitzt dein Kind die Fähigkeit sich zu konzentrieren. Und das ist eine gute Nachricht. 

Und wenn du nun also etwas Positives zu deinem Kind sagst, dann gehen bei ihm die Antennen auf. 

Uiii. Ich hab ihr gerade etwas geschafft/gemacht, dass Mama gefällt. Ich kann was. Ich bin konzentriert. 

Ein so wichtiger erster positiver Zugang zum Thema. Das ist so wichtig, denn damit stellst du erst einmal die Bereitschaft her in Zukunft auch mehr davon zu tun und es in einem nächsten Schritt später dann auf andere Situationen übertragen zu können.

Impuls Nummer 2: Zeige Verständnis

Und damit komme ich auch zu zweiten Punkt: Deine Unterstützung und dein Verständnis 

Wenn du jetzt sagst, Jaa aber Kathi. Das mache ich doch schon die ganze Zeit. Ja! Das glaube ich dir auch! Und das ist gut so und mega wichtig. 

Ich möchte dich gerne dazu einladen noch ein bisschen mehr zu davon zu tun: Kinder brauchen ihre Eltern ziemlich lange zum Lernen. Ich würde sagen, so ab Klasse 10 klappt es dann in vielen Fällen schon gut allein. 

Davor benötigt dein Kind deine Unterstützung, manchmal sogar sehr kleinschrittige Anleitung, um selbstständig zu werden. Und das Thema selbstständiges Lernen und Eigenverantwortung ist ja erfahrungsgemäß in vielen Familien das Thema schlechthin beim Lernen. Und hier kommt dann immer wieder auch die Konzentrationsfähigkeit ins Spiel. 

Aus meiner Sicht genügt es dann nicht sich einfach darauf zu verlassen oder zu berufen, dass die allgemein durchschnittliche Konzentrationsdauer bei einem Kind in der 1. Klasse 10 Minuten, in der 2. Klasse 20 Minuten und so weiter betragen sollten. Das ist zwar ein schöner Richtwert, hilft dir aber nicht weiter, wenn es da Herausforderungen gibt. Wenn dein Kind unter dieser Empfehlung bleibt, dann braucht es eben gute Lösungsansätze und die kann dein Kind nicht allein entwickeln. Dazu braucht es deine Hilfe. Deine Unterstützung, dein liebevolles Verständnis. Dein Feedback. 

Achte daher vielleicht mal so ein bisschen auf die Entwicklungsbotschaften, die dein Kind dir sendet: Ein Kind, dass sich nur sehr kurz auf etwas konzentrieren kann, hat vielleicht noch nicht gelernt, unwichtige Dinge auszublenden. Oder es hat noch nicht gelernt, wie es eine für sich gute Lernumgebung schafft. Oder es kann seine Vorlieben noch nicht. Oder es hat noch nicht gelernt, mit negativen Emotionen umzugehen… 

Überlege mal, woran es bei deinem Kind wirklich liegen könnte. Stell dir die Frage: Was hat mein Kind noch nicht gelernt?

Impuls Nummer 3: Sei gut zu dir selbst!

Und nun zum dritten Tipp: 

Sei lieb und gut zu dir selbst. Das ist mein Ernst. Ich kann verstehen, wenn du jetzt am liebsten gleich sofort alles auf einmal und am besten noch 10 Mal mehr umsetzten möchtest. Es nützt aber nichts, wenn du dich jetzt übernimmst. Gehe lieber kleine Schritte. Nimm dir nicht zu viel vor, sondern sei hier wirklich gut zu dir. 

Und nein, du bist auch nicht Schuld daran, dass die Situation bei euch so ist wie sie ist. Mach dich nicht fertig mit Gedanken wie: „Hätte ich mal mehr mit meinem Kind gepuzzelt“ oder „Hätte ich es nur mehr gefördert.“ Erstens bringt es dich nicht weiter, eher im Gegenteil und zweitens weiß das ja auch niemand. 

In dir und deinem Kind steckt soviel Potenzial. Du kannst den Unterschied  ausmachen. 

Und in meiner Challenge, die ja am kommenden Montag startet gebe ich dir 3 wichtige Elemente an die Hand, die helfen, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und die du auch sofort im Alltag umsetzen kannst. Also, Trainiere die Konzentration und wir starten Am 31.01. also.  

Es kostet dich null Cent. Keinen Euro. Du kannst dich einfach mit deiner E-Mail-Adresse anmelden. 

Hast du schon gemacht? Na? Bist du dabei? 

 

Jetzt anmelden!

Wir starten am 31.01. mit der 3-teiligen Videoreihe und ich gebe dir 3 wichtige Elemente mit auf den Weg, die du brauchst, um die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes zu verbessern.
Du kannst dich einfach mit deiner E-Mail Adresse anmelden.